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Termine

Vorträge: "Der Bergarbeiterstreik von 1816 - Auswirkungen auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bergleute"
15. Februar 2016 16:00 Uhr
Am 12. Februar 2016 jährt sich der erste dokumentierte Streik im Steinkohlenbergbau in Deutschland zum zweihundertsten Mal. Mit dem Wiener Kongress und der Neuordnung Europas wurde die Eigentumsfrage der Gruben in der Saarregion neu geregelt. Die Privatgrube Hostenbach ausgenommen, kamen sämtliche auf preußischem Gebiet gelegenen Saargruben...mehr...
66126 SAARBRÜCKEN-ALTENKESSEL, PROVINZIALSTR. 32, BÜRGERHAUS ROCKENHAUSEN
Der Donbass! Eine Region zwischen Krieg und Frieden
15. Februar 2016 18:00 Uhr
Seit fast zwei Jahren wird in der Ostukraine ein Konflikt ausgetragen, zeitweise als ein erbitterter Krieg, zwischen Angehörigen ein und derselben Nation. Begonnen hatte alles damit, dass die damalige ukrainische Führung den Status des Russischen, im Osten des Landes Muttersprache der meisten Bewohner, als offizieller Sprache abschaffen wollte....mehr...
66111 SAARBRÜCKEN, FUTTERSTRASSE 17-19, RLS-VORTRAGSSAAL
Ausstellung “Kicker, Kämpfer, Legenden - Juden im deutschen Fußball”
15. Februar 2016 – 4. März 2016, 19:00 – 00:00 Uhr
Gerne möchten wir Sie auf unsere Ausstellung “Kicker, Kämpfer, Legenden - Juden im deutschen Fußball” aufmerksam machen, die wir vom 15.02 – 04.03.2016 in der Volkshochschule Trier (Domfreihof 1b/Foyer) zeigen. Während des Regionalligaspiels von Eintracht Trier gegen die TSG Hoffenheim II am ersten Märzwochenende wird die Ausstellung im...mehr...
Exzellenzhaus e.V. Trier, VHS, Domfreihof 1b

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Refugees welcome
Link zu "Frist oder stirb?"

Die neue Klar ist da!

Symbolfoto Klar
Klar Foto

Topthema dieser Ausgabe: Gute Arbeit und gute Löhne. Dazu umfassende Berichte über die deutsche Arbeitswelt.  Zudem berichtet Klar u.a. über die Proteste gegen den G-7-Gipfel, Wohnungsnot, den NSA-BND-Skandal und das Referendum in Griechenland. Hier lesen

 
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Kostenloses "Lotta"-Abo

Lotta abo

Liebe Leserinnen und Leser,

DIE LINKE im Bundestag gibt neben ihrem Fraktionsmagazin "Clara" auch das feministische Infoblatt "Lotta" heraus. Dreimal im Jahr bündelt Lotta Informationen über die parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Hinzu kommen Schwerpunktthemen, Debatten, Kunst, Kultur und der Dialog mit der außerparlamentarischen Bewegung.

Hier geht es zum kostenlosen Abo: http://www.linksfraktion.de/bestellen/

 

3,5 Millionen Erwerbslose - Zeit zu handeln statt zu tricksen

Symbolfoto

Schlechte Meldungen kann die Bundesregierung nicht gebrauchen. Deshalb bleibt sie dabei, die
Arbeitslosenzahlen schön zu rechnen. Arbeitslose, die krank sind, einen Ein-Euro-Job haben oder an Weiterbildungen teilnehmen, werden bereits seit längerem nicht als arbeitslos gezählt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Themenseite "Arbeitslosigkeit"


 

Willkommen bei Katrin Werner, MdB DIE LINKE


Herzlich willkommen auf meiner Internetseite!


Hier können Sie sich über meine politische Arbeit vor Ort, in Rheinland-Pfalz und im Deutschen Bundestag in Berlin informieren.


Als Behindertenpolitische Sprecherin der Linksfraktion und Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend engagiere ich mich für eine inklusive und sozial gerechte Gesellschaft, an der alle Menschen selbstbestimmt teilhaben können.


Für mich als Sozialistin ist es wichtig, gemeinsam mit den Menschen für Veränderungen zu kämpfen und sie selbst zum eigenständigen Akteur im politischen Geschehen zu machen. Nur zusammen können wir für eine andere und bessere Gesellschaft streiten – in Trier, Rheinland-Pfalz, Deutschland und darüber hinaus.

Ihre,

Offizielle Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz im Januar 2016: 121.103

 

Nicht gezählte Arbeitslose verbergen sich hinter:

- Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II: 5.312
- Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 1.318
- Förderung von Arbeitsverhältnissen: 90
- Fremdförderung: 4.748
- berufliche Weiterbildung: 5.875
- Aktivierung und berufliche Eingliederung: 6.339
- Beschäftigungszuschuss: 69
- Kranke Arbeitslose (§126 SGB III): 3.823
- Nicht gezählte Arbeitslose gesamt: 27.574

Tatsächliche Arbeitslosigkeit im Januar 2016: 148.677

Handeln statt tricksen!

Zur Themenseite "Arbeitslosigkeit"

Red Hand Day - Kein Einsatz von Kindern als Soldaten!

"Selbstverständlich habe ich auch dieses Jahr an der Aktion zum Red Hand Day teilgenommen. Überall auf der Welt müssen wir den Einsatz von Kindersoldaten bekämpfen! Auch bei uns vor der Haustür, wo die Bundeswehr Minderjährige rekrutiert und an der Waffe ausbildet oder Werbung für Kriegseinsätze in Schulen macht! ", sagt Katrin Werner anlässlich des Internationalen Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Solidaritätserklärung mit der Bevölkerung in der Türkei – Kein Krieg gegen die KurdInnen!

Beschluss der Fraktion DIE LINKE vom 26. Januar 2016

Hunderte Zivilisten sind bereits von türkischem Militär und Polizei in den kurdischen Gebieten getötet worden. Städte werden belagert, Stadtviertel mit Panzern beschossen. Die türkische Luftwaffe bombardiert die Bevölkerung. Auch die Menschenrechtslage in der Türkei insgesamt verschlechtert sich zusehens.

  • Über 1 000 Akademiker, die an türkischen Universitäten lehren, werden jetzt vom türkischen Staatspräsidenten Erdogan mit Entlassung und Strafverfolgung bedroht, weil sie einen Appell für Frieden und Deeskalation insbesondere im Osten der Türkei initiiert haben.
  • Der Chefredakteur der Tageszeitung Cumhuryiet, Can Dündar, sitzt seit fast zwei Monaten im Gefängnis sitzt, weil er Dokumente veröffentlicht hat, die die Verwicklung der türkischen Regierung in die Waffenlieferungen an islamistische Terrormilizen in Syrien belegen.
  • Unter Bruch der Genfer Flüchtlingskonvention und internationalen Rechts schiebt die türkische Regierung syrische Flüchtlinge in das Bürgerkriegsland ab.

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27. Januar 2016

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945 wurde Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Seit 1996 steht dieser Tag für das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. An diesem Tag wird den Menschen gedacht, die aufgrund ihrer Religion, Herkunft, politischer Einstellung oder sexuellen Orientierung Opfer der nationalsozialistischen Vernichtung wurden. Auch Menschen mit Behinderungen fielen der Tötung der Nationalsozialisten bis 1945 zum Opfer. Schätzungsweise 300.000 Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen wurden als „lebensunwertes Leben“ gebrandmarkt, gezielt getötet oder durch Nahrungsentzug umgebracht.

Die Geschichte lehrt uns, dass so etwas nie wieder Geschehen darf. Um solche Verbrechen in der Zukunft zu verhindern, ist das Erinnern unerlässlich. Gerade in Zeiten, in denen rassistische Einstellungen wieder salonfähig werden, ist das Gedenken an die menschenverachtenden Verbrechen besonders wichtig.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Besucherfahrt Januar 2016

Gruppenfoto der Besucherfahrt vom 24. – 27. Januar 2016

Deformierte Demokratie - Klöckner-Dreyer-Duell absagen

Zu den Diskussionen über die Wahlberichterstattung des SWR und die drohende Absage der Elefantenrunde erklären die Landesvorsitzenden Katrin Werner und Alexander Ulrich:

„Natürlich muss man sich den Thesen der AfD stellen, ihre Slogans widerlegen und über ihren hetzerischen Populismus aufklären. Dafür ist eine TV-Debatte das geeignete Format. Denn nur in der Diskussion lässt sich überzeugen – wegducken nutzt nichts. Es bleibt darüber hinaus der Verdacht, dass Malu Dreyer DIE LINKE aus der Fernsehdiskussion heraushalten wollte. SPD und CDU“, so Werner weiter, „haben den öffentlich-rechtlichen SWR für eigene politische Zwecke instrumentalisiert, das darf sich nicht wiederholen“.

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Einknicken des SWR ist falsches Signal

„Das Einknicken des SWR vor der Drohung von SPD und Grünen ist ein falsches Signal. Hierdurch wird nur den Rechtspopulisten in die Hände gespielt. Durch Ignorieren wird die ‚Alternative für Deutschland‘ (AfD) nicht wieder verschwinden. Stattdessen muss ihren Argumenten offensiv widersprochen werden“, kommentiert die Trierer Bundestagsabgeordnete Katrin Werner.

„Statt die Ursachen des Erfolgs der AfD anzugehen, wird so nur Wasser auf die Mühlen der Lügenpresse-Rufer gegossen. DIE LINKE warnt schon seit Jahren als Ruferin in der Wüste vor der wachsenden sozialen Spaltung und den zunehmenden rechten Tendenzen in Deutschland. Wirklich etwas dagegen unternommen haben aber weder Landes- noch Bundesregierung“, stellt die Linkenpolitikerin fest.

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Barrierefreiheit bei Landtagswahl nicht ausreichend

Symbolfoto Rollstuhl

Fast 20 % der Wahllokale für die anstehende Landtagswahl in Rheinland-Pfalz sind laut Statistischem Landesamt nicht barrierefrei zugänglich. „Dies stellt einen eklatanten Verstoß gegen die UN-Behindertenrechtskonvention dar. Menschen werden von der gleichberechtigten politischen Teilhabe ausgeschlossen. Offenkundig sind die Stimmen von Menschen mit Behinderungen den Verantwortlichen weniger wert“, kommentiert Katrin Werner, behindertenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag.

„Durch die Unterzeichnung der Behindertenrechtskonvention hat sich die Bundesrepublik verpflichtet sicherzustellen, dass auch die Wahleinrichtungen barrierefrei sind. Bis zur Landtagswahl am 13. März muss hier in Rheinland-Pfalz noch deutlich nachgebessert werden“, fordert die Trierer Bundestagsabgeordnete. „Ein bloßer Verweis auf die Briefwahl ist unzureichend, da diese keine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht.“

Tatsächliche Arbeitslosigkeit im Dezember 2015

Im Dezember 2015 waren in ‪Rheinland‬-Pfalz mehr als 139.000 Menschen arbeitslos. Die offizielle Statistik spricht von 108.000. Damit wurden fast 31.000 Arbeitslose aus der Statistik rausgerechnet.

Eine halb barrierefreie Gesellschaft

dasdenkeichduesseldorf / pixelio.de

"Die Bundesregierung setzt auf eine nur halb barrierefreie Gesellschaft. Mit dem Gesetzesentwurf zur Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) werden private Rechtsträger, die öffentliche Dienstleistungen anbieten, nicht zur Barrierefreiheit verpflichtet. Damit beschränkt sich das Gesetz auf öffentliche Träger und bleibt weit hinter den Erwartungen vieler Menschen mit Behinderungen zurück", sagt Katrin Werner, behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. 

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Georgi Vanyan erhält Stipendium der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

Georgi Vanyan ist ein bekannter Friedens- und Menschenrechtsaktivist in Armenien, der sich seit Jahren auf zivilgesellschaftlicher Ebene um konkrete Versöhnungsschritte zwischen Armeniern und Aserbaidschanern bemüht. Im Juni 2012 wurde er aufgrund einer akuten und permanenten Bedrohung durch gewaltbereite Nationalisten in das Programm „Parlamentarier schützen Parlamentarier“ aufgenommen und dies obwohl er kein Parlamentsmandat innehat. Seine Sicherheitslage hat sich seitdem weiter verschärft. Hinzu kommt sein schlechter gesundheitlicher Zustand durch die langjährige Belastung. Erfreulicherweise hat Georgi Vanyan nun ein Stipendium der Hamburger Stiftung für politische Verfolgte für das Jahr 2016 erhalten. Seinem vorrübergehenden Aufenthalt in Deutschland steht somit nichts mehr im Wege. Ich freue mich, dass ich durch ein Referenzschreiben und meinen Einsatz für die Aufnahme von Georgi Vanyan in das Programm „Parlamentarier schützen Parlamentarier“ einen kleinen Teil zur Verbesserung seiner Situation beitragen konnte.

Armutsgefährdung Alleinerziehender nimmt zu

Souza / pixelio.de

„Das Armutsrisiko von Alleinerziehenden in Rheinland-Pfalz ist seit 2009 (41,8%) deutlich gestiegen. Im Jahr 2013 lag das Risiko bei 47,9%. Fast die Hälfte der Alleinerziehenden ist demnach in Rheinland-Pfalz von Armut bedroht. Das zeigt einmal mehr, dass die Armutsbekämpfung der rot-grünen Landesregierung gescheitert ist“, so Katrin Werner, Landesvorsitzende der LINKEN in Rheinland-Pfalz, mit Blick auf die Antwort der Landesregierung auf eine Große Anfrage zum Thema Alleinerziehende. 

Im Jahr 2013 lebten 129.900 Alleinerziehende in Rheinland-Pfalz. Das ist im Vergleich zu 2005 (122.500) ein Anstieg um 6%. „Alleinerziehende müssen dringend in den Fokus der Sozialpolitik gerückt werden. Dazu ist eine verbesserte berufliche Integration von Alleinerziehenden notwendig. Gute Arbeit ist das beste Mittel gegen Armut in unserer Gesellschaft. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf braucht flexible Arbeitszeiten und flächendeckende Kindertagesbetreuung, auch in ländlichen Gebieten“, so Katrin Werner.

Kinderarmut in Rheinland-Pfalz alarmierend

„Fast jedem fünften Kind in Rheinland-Pfalz sind gesunde Ernährung, gute Kleidung, ausreichender Wohnraum, Teilhabe an Bildung und sinnvoller Freizeitgestaltung verwehrt. 19,9% der unter 18-jährigen Kinder lebten 2014 in Rheinland-Pfalz in Armut. Damit ist sie im Vergleich zum Vorjahr (19,6%) sogar gestiegen. Im Jahr 2014 waren demnach 126.000 Kinder in Rheinland-Pfalz armutsgefährdet. Das sind alarmierende Zahlen. Die Entwicklung der steigenden Kinderarmut muss sofort umgekehrt werden“, sagt Katrin Werner, Landesvorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz mit Blick auf eine Auswertung des Mikrozensus durch das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

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22. Dezember 2015

Zu Besuch im Bundestag

Foto Besuchergruppe
Unsere Besuchergruppe 12/2015

Gestern war die letzte Besuchergruppe für dieses Jahr zu Gast im Bundestag. Heute steht dann noch der Besuch des Karl-Liebknecht-Hauses und der Ausstellung "Alltag in der DDR" auf dem Programm der Besucherfahrt.

Wer ebenfalls an einer meiner Besucherfahrten teilnehmen möchte, der hat bereits vom 24. – 27. Januar die Chance dazu.

Infos zur Anmeldung gibt es unter: http://www.katrinwerner.de/besuchinberlin

Bundestagsfraktion DIE LINKE unterstützt Wittlicher Verein

Mit 500 Euro unterstützt der Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. das Projekt „WAS! Wittlicher Arbeitssuchenden Selbsthilfe“. Mit der Spende soll dem Verein bei der Suche nach Räumlichkeiten unter die Arme gegriffen werden.

Die Abgeordneten der Linksfraktion spenden regelmäßig einen Teil ihrer Diäten an den Fonds. Aus diesem Fonds heraus unterstützt der Fraktionsverein dann die politische, soziale und kulturelle Arbeit von Vereinen, Verbänden und Organisationen.

Den symbolischen Scheck überreichte die Trierer Bundestagsabgeordnete Katrin Werner dem Vereinsvorstand persönlich am vergangenen Samstag.

Die „Wittlicher Arbeitssuchenden Selbsthilfe“ will nach dem Wegfall des Vermittlungszentrums im Landkreis Bernkastel-Wittlich eine unabhängige Anlauf- und Beratungsstelle betreiben. Neben der Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und bei der Antragsstellung will der Verein auch Hilfe bei finanziellen und gesundheitlichen Problemen anbieten.

„Ich freue mich, dass meine Fraktionskollegen und ich die Arbeit des Vereins unterstützen konnten und wünsche ihm viel Erfolg. Menschen ohne Arbeit werden leider von der Politik allein gelassen, umso wichtiger sind solche Initiativen von unten“, kommentiert Werner.

Mehr Informationen zu „WAS! Wittlicher Arbeitssuchenden Selbsthilfe“ finden Sie unter: http://was-wil.de/

Bundesregierung verfestigt Sonderwelten für Menschen mit Behinderungen

„Die Bundesregierung trägt zur Verfestigung von Werkstätten für behinderte Menschen bei und verstößt damit gegen die UN-Behindertenrechtskonvention. Seit Januar 2014 hat die Bundesregierung 170 Aufträge an Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) vergeben. Daneben wurden über Rahmenverträge der Ministerien mit Werkstätten 1.191.259 Informationsflyer versandt. In den Werkstätten reicht der Lohn allzu oft nicht zum Lebensunterhalt. In bestimmten Fällen wird dieser noch auf die Grundsicherung der Menschen angerechnet.
An Integrationsbetriebe, die eine Integration von Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt anstreben, vergab die Bundesregierung demgegenüber nur 68 Aufträge seit Januar 2014. 13 der insgesamt 17 Ministerien vergaben in diesem Zeitraum gar keine Aufträge an Integrationsbetriebe“, sagt Katrin Werner, behindertenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag.

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Rede vor der Schwerbehindertenvertretung (SBV) der Stadt Trier

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich freue mich sehr, dass ich heute vor Ihnen zu Rechtsänderungen im Schwerbehindertenrecht sprechen darf.


Meine Ausführungen möchte ich mit wenigen Eckdaten zur Lage von Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt beginnen:


Vor wenigen Wochen hat die Bundesregierung auf die Große Anfrage meiner Fraktion zur Umsetzung des Inklusionsgebotes in Deutschland geantwortet. In 241 Fragen haben wir uns über Entwicklungen in vielen verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen erkundigt. Unter anderem über die Situation von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Es ist erschreckend: Im Jahr 2005 waren durchschnittlich 179.990 Menschen mit einer Schwerbehinderung arbeitslos. 2014 waren es 181.110. In den letzten zehn Jahren hat sich demnach für Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt faktisch nichts verbessert! Darüber hinaus verdeutlicht das Inklusionsbarometer Arbeit der Aktion Mensch, dass die Quote der arbeitslosen Menschen mit Behinderungen mit 14 Prozent mehr als doppelt so hoch lag wie die allgemeine Arbeitslosenquote. Aber nicht nur die Arbeitslosenzahlen von Menschen mit Behinderungen sind erschreckend, bei den Arbeitsbedingungen sieht es nicht besser aus. In einer Studie von Verdi mit dem Titel "Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderungen" aus dem Jahr 2014 bewerten Beschäftigte mit Behinderungen die Qualität ihrer Arbeitsbedingungen mit einem Durchschnittswert von 58 von 100 Punkten. Das entspricht einem Wert im unteren Mittelfeld der Skala. Hier ist noch einige Luft nach oben und zwar erheblich - das ist offensichtlich.

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