"Ich freue mich über die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Schalit, der nach seiner Entführung und der über fünfjährigen Gefangenschaft nun endlich zu seiner Familie zurückkehren kann. Ebenso freue ich mich über die Freilassung von 1.027 palästinensischen Häftlingen“, so Katrin Werner, für die Fraktion die LINKE Mitglied des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, anlässlich des erfolgreichen Gefangenenaustausches zwischen Israel und Palästina. Werner weiter:
„DIE LINKE hat sich stets für die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Schalit stark gemacht und unentwegt auch die Geiselnahme von Palästinensern durch die Israelis scharf verurteilt. Inwiefern der Gefangenenaustausch letztlich dazu beitragen wird, dass ernsthafte Friedensgespräche zwischen Israel und Palästina wieder aufgenommen werden, steht noch nicht fest. Die Fortsetzung des israelischen Siedlungsbaus im Westjordanland und Ostjerusalem sowie die anhaltenden Raketenbeschüsse auf Israel aus dem Gaza-Streifen sind aus völker- und menschenrechtlicher Sicht vollkommen inakzeptabel und verhindern die Bereitschaft zu aufrichtigen Friedensgesprächen. Beides muss unterlassen werden. Deutschland muss sich stärker als bislang für die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen einsetzen und die Bemühungen Palästinas auf Anerkennung eines eigenen Staates unterstützen.“