1. Dezember 2017

Welt-Aids-Tag

Seit 1988 wird jährlich am 1. Dezember der Welt-Aids-Tag begangen, um Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. Nach Angaben der Deutschen-Aidshilfe leben z.Z. weltweit rund 37 Millionen Menschen mit HIV, darunter fast 90.000 Menschen in Deutschland. Der überwiegende Teil der Neuinfizierten (ca. 70%) kommt aus der Subsahara Region in Afrika. Obwohl viele HIV–Positive durch den medizinischen Fortschritt und die entsprechende medikamentöse Behandlung ein nahezu beschwerdefreies Leben führen können, haben 47% der Betroffenen keinen Zugang zu den lebenswichtigen Medikamenten. Ein großer Teil der Betroffenen stammt aus Ländern, in denen extreme Armut herrscht und eine flächendeckende medizinische Versorgung nicht gewährleistet werden kann. Die Regierungen dieser Länder müssen materiell und finanziell im Kampf gegen Aids unterstützt werden, damit qualifiziertes medizinisches Personal eingestellt und mehr Krankenhäuser gebaut werden können. Die Pharmaindustrie muss endlich in die Pflicht genommen werden und die notwendigen Medikamente kostengünstig zur Verfügung stellen.