KW 08

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Familienpolitik
  2. Aus dem Bundestag
  3. Aus Rheinland-Pfalz und dem Wahlkreis
  4. Trierer Kommunalpolitik
  5. Neues aus der Fraktion
  6. Termine
  7. Kontakt
  8. Hinweis zur Ab-/Anmeldung

Liebe Leserinnen und Leser,

 

mit klangvollen Titeln erweckt die Regierung den Eindruck, alles für Familien zu tun. Familienentlastungsgesetz, Starke-Familien-Gesetz und Gute-Kita-Gesetz haben aber allesamt große Schwächen. Gerade die Familien, die Verbesserungen am dringendsten benötigen, werden von den Maßnahmen nicht erreicht. Es bleiben viele Fragen offen: wie können Familien vor Armut geschützt werden? Was stärkt Familien in schwierigen Lebenssituationen, wie Trennung oder bei der Pflege von Angehörigen? Welche Bedürfnisse haben Ein-Eltern-Familien? Auf der Familienkonferenz der Linksfraktion am 18. März wird es um diese und viele weitere Fragen gehen. Das Programm und die Anmeldung zur Konferenz finden Sie im Newsletter.

Wenn ein Elternteil nach einer Trennung keinen Unterhalt zahlt, treten die Jugendämter in Vorkasse. Seit der Reform des Unterhaltsvorschusses 2017 sind die Jugendämter mit einer steigenden Zahl von Anträgen konfrontiert. Beschwerden über die Bearbeitungszeit häufen sich. Nun zeigt sich, dass auch immer seltener der Vorschuss zurückgezahlt wird. Darum brauchen die Jugendämter mehr Personal, um ihre Aufgaben bewältigen zu können. Außerdem müssen Menschen in der Lage sein, Unterhalt zahlen zu können. Dazu braucht es eine gute Arbeitsmarktpolitik: zwölf Euro Mindestlohn, Kampf gegen den Niedriglohnsektor und gegen Leiharbeit.

Der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz bewertet den Einsatz von Distanz-Elektroimpulsgeräten (DEIG) positiv. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich eine gefährliche Waffe, besser bekannt als Taser. Nachdem in Pirmasens ein Mann nach dem Einsatz der Elektroschock-Pistole gestorben ist, ändert sich an dieser Einschätzung nichts. Dabei zeigen Untersuchungen, dass Taser alles andere als ungefährlich sind. DIE LINKE fordert darum, sie aus dem Verkehr zu ziehen, anstatt landesweit die Polizei damit auszurüsten.

   

Viel Spaß beim Lesen

 
 
 

Familienpolitik

 

Moderne Familienpolitik - Zeit, Geld und Infrastruktur

 

Konferenz, 18. März 2019, 10:00 - 17:15, Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Berlin

Familienentlastungsgesetz, Starke-Familien-Gesetz, Gute-Kita-Gesetz: Wenn man sich die Überschriften anschaut, könnte man meinen, die Regierung tue alles, um die Situation von Familien zu verbessern. Genaueres Hinsehen zeigt: Die Gesetze haben erhebliche Mängel und die Verbesserungen gehen an den Familien vorbei, die sie am dringendsten benötigen.

Doch was müssen wir tun, um Familien wirksam vor Armut zu schützen? Wie muss eine unterstützende Infrastruktur ausgestaltet sein und welche besonderen Bedürfnisse haben Einelternfamilien? Wie können wir Familien im Alltag stärken, beispielsweise bei der Pflege von Angehörigen oder in außergewöhnlichen Lebenslagen wie Trennungssituationen? Familie ist dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Sexualität. Doch was ist notwendig, um die Vielfalt von Familienformen im Recht abzubilden und wie können Familiengründungen erleichtert werden?

Diese und weitere Fragen möchten wir auf unserer familienpolitischen Konferenz stellen und gemeinsam mit Referent*innen und Gästen Lösungen diskutieren.

Zum Programm und der Anmeldung

 

Unterhaltsvorschuss: Jugendämter besser ausstatten

 

Immer weniger Unterhaltssäumige zahlen den Unterhaltsvorschuss an die Jugendämter zurück. Seit der Reform des Unterhaltsvorschusses 2017 sind die Jugendämter mit einer steigenden Zahl von Anträgen konfrontiert, es gibt zahlreiche Beschwerden über die Bearbeitungszeit und nun sinkt auch noch die Rückholquote. Es ist dringend geboten, die Jugendämter personell besser auszustatten, damit sie ihre Arbeit verrichten können. Außerdem müssen Menschen in der Lage sein, Unterhalt zahlen zu können. Dazu braucht es eine gute Arbeitsmarktpolitik: zwölf Euro Mindestlohn, Kampf gegen den Niedriglohnsektor und gegen Leiharbeit.

 

Weitere interesse Beiträge zu dem Thema: 

Zum Artikel in Die Welt

Zum Artikel der Tagesschau

Zum Artikel des Bertesgadener Anzeiger

Zum Artikel des Tagesspiegels

Zum Artikel von Merkur

 
 

Aus dem Bundestag

 

Närrischer parlamentarischer Abend

 

Am Montag war ich zu Gast beim parlamentarischen Abend des Bundes deutscher Karneval (BDK). Das Thema der Veranstaltung war "Gesellschaft trifft Brauchtum". Vielen Dank für den tollen Abend und die interessante Diskussionsrunde über die Forderungen des BDK:

https://www.katrinwerner.de/…/lcmslftrier/BDK_Forderungspap…

 

Qualitätsstandards für Verfahrensbeistände

 

Diese Woche haben wir in der Fragestunde bezüglich einheitlicher Qualitätsstandards bei Verfahrensbeiständen nachgefragt. Die Regierung zeigt sich engagiert in dem Thema, bisher ist aber nichts Konkretes geplant und abzusehen. Das ist leider zu wenig:

https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7328454#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD03MzI4NDU0P3ZpZGVvaWQ9NzMyODQ1NA==&mod=mediathek

 
 

Aus Rheinland-Pfalz und dem Wahlkreis

 

Land will flächendeckend Taser einsetzten

 

Am 18. Januar starb ein 56-Jähriger in Pirmasens infolge eines Taser-Einsatzes der Polizei. Taser sind besonders für Menschen mit Herzbeschwerden äußerst gefährlich. Dennoch will das Land Rheinland-Pfalz 426 der Distanz-Elektroimpulsgeräte (DEIG) beschaffen. Das Innenministerium sieht in den Waffen keine erhebliche Gefahr für Gesundheit und Leben. Dabei beruft sich das Ministerium auf eine „umfangreiche Literaturrecherche sowie eine Expertenanhörung im Innenausschuss“ und auf 30 Einsätze in der einjährigen Erprobungsphase in Trier. Bei 21 dieser Einsätze blieb es (glücklicherweise) bei der Drohung mit der Waffe, sodass es sogar nur neun Fälle sind, in denen es tatsächlich zur Anwendung kam.

Dem gegenüber zeigt z.B. Amnesty International, dass in den USA von 2001 bis 2017 802 Menschen durch diese Waffen getötet wurden.2016 waren es 21 Tote. Als besonders gefährdet sieht Amnesty neben Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen auch Personen unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Das Innenministerium schreibt, dass gerade Alkohol und Betäubungsmittel häufig eine Rolle spielten, wenn der Taser eingesetzt wurde.

Dazu Katrin Werner, Vorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz: „Das Land ignoriert die Erkenntnisse von Amnesty International. Stattdessen beruft es sich auf neun tatsächliche Anwendungen von Tasern in der Erprobungsphase. Das ist keine ausreichende Grundlage für eine Risikobewertung.“

Werner weiter: „Polizistinnen und Polizisten erhalten für den Einsatz eine zweitägige Ausbildung. Danach sollen sie in einer Einsatzsituation, also unter Stress, einschätzen können, ob der Taser gefahrlos genutzt werden kann. Das ist offensichtlich nicht möglich. Der Todesfall in Pirmasens zeigt, dass die Elektroschockwaffen alles andere als harmlos sind. Statt die Polizei flächendeckend damit auszustatten, sollte die Landesregierung sie aus dem Verkehr ziehen.“

Zur Antwort des Innenministerium Rheinland-Pfalz

Zur Stellungnahme von Amnesty International zum Polizeigesetz NRW

Zum Jahresbericht 2017 von Amnesty International (USA)

Zur Untersuchung von Amnesty International (Niederlande)

 
 

Informationsfahrt 29. April bis 2. Mai

 

Katrin Werner lädt politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis zu Informationsfahrten nach Berlin ein.

Auch im Jahr 2019 lädt die Bundestagsabgeordnete Katrin Werner interessierte Bürgerinnen und Bürger zu ihren Informationsfahrten nach Berlin ein. Bei den viertägigen Reisen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit des Bundestags zu gewinnen und ausgiebig Hauptstadtluft zu schnuppern. Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen unter anderem der Besuch des Bundestages sowie Termine bei Ministerien, Bildungseinrichtungen, Museen, Gedenkstätten oder im Karl Liebknecht Haus, der Bundesgeschäftsstelle der Linkspartei. Bei einer Stadtrundfahrt oder an den freien Abenden bietet sich die Möglichkeit, die Großstadt zu entdecken.

Anreise, Übernachtung und Verpflegung werden vom Bundespresseamt übernommen. Aufgrund von kostenpflichtigen Programmpunkten wird eine Eigenbeteiligung von 12€ erhoben. Da es sich um Bildungsreisen handelt, gibt es die Möglichkeit, beim/bei der Arbeitgeber*in Bildungsurlaub zu beantragen. Die Teilnahme am Programm ist verpflichtend.

Zur Anmeldung

 
 
 

Trierer Kommunalpolitik

 

Älter werden in Trier

 

Dass die große Gruppe älterer Menschen in Trier zufrieden und in Würde älter werden kann, ist zum großen Teil von strukturellen Voraussetzungen abhängig, die sie in ihrem Wohnumfeld vorfinden. Die Stadt Trier kann Prozesse steuern, sodass die notwendigen Infrastrukturen in den Bereichen Nahraumversorgung, Gesundheitsangebote und Begegnungsstätten gewährleistet werden. Denn bürgernahe Stadtentwicklung und Gesundheitspolitik zeichnen sich durch wohnortnahe Angebote für die Pflege, für die hausärztliche Versorgung und für Stätten der Begegnung aus. Die Linksfraktion fordert deshalb die Einrichtung berufsübergreifender städtischer Praxisgemeinschaften für die Bereiche ärztlich-therapeutische Versorgung und Pflege in kommunalen Gebäuden, damit ältere Menschen in ihrem Ortsteil beziehungsweise Quartier die Angebote vorfinden, die sie benötigen. Kommunale Begegnungsstätten in den Ortsteilen sind ebenso vorzuhalten wie aufsuchende Unterstützungsangebote, damit gesichert ist, dass Menschen auch im Alter sozial eingebunden in ihrem Wohnumfeld leben können. Auf der Grundlage der Ergebnisse eines ganzheitlichen städtischen Monitorings sollten unter Beteiligung der Bürger*innen sowie aller Interessensgruppen konkrete Handlungsschritte mit dem Ziel entwickelt werden, ein bedarfsgerechtes und vielfältiges Angebot für ältere Mitbürger*innen in den Bereichen Wohnen, Bildung/Kultur, Begegnung, Betreuung, Gesundheit und Pflege in den Ortsbezirken vorzuhalten. Viele Menschen führen im Alter ein Leben unter unwürdigen Bedingungen. Sie wünschen sich, im vertrauten Umfeld, in der Nähe von Angehörigen, Freund*innen und Nachbar*innen auch dann bleiben zu können, wenn sie auf Hilfe und Pflege angewiesen sind. Die Linksfraktion fordert einen Perspektivwechsel, der die Bedü rfnisse älterer Menschen in den Mittelpunkt stellt.

 

Zum Artikel

 
 

Neues aus der Fraktion

 

Petra Sitte, DIE LINKE: Bessere Finanzierung der Gesundheitsforschung

 

Die Bundesregierung sollte sich nicht den ökonomischen Zwängen bei der Gesundheitsforschung beugen, sondern diese aktiv, zum Wohle der Kranken, des medizinischen Personals und der Forschenden, ändern. Erst wenn ein Wirkstoff für ein Medikament Erfolg verspricht steigen die großen Pharmakonzerne ein. Vorher tragen die öffentliche Hand durch die Forschungsförderung und die kleinen und mittleren Unternehmen das Risiko der Forschung alleine. Aus dieser Logik muss die Bundesregierung aussteigen!

Zur Rede von Petra Sitte

 
 

Fabio De Masi, DIE LINKE: Keine Steuergeschenke für Konzerne!

 

Die FDP will die Unternehmenssteuern senken. Anstatt Investitionen zu fördern, gibt es damit Steuergeschenke für Konzerne. Die Steuersätze für Unternehmen sind bereits auf breiter Front gesunken. Trotzdem sitzen Konzerne auf ihren Gewinnen und investieren nicht. Denn es braucht vernünftige Löhne und Renten, damit Unternehmen erwarten können, dass sich ihre Produkte verkaufen. Doch die FDP will die Körperschaftssteuern auf das Niveau der Steueroase Irland bringen. Auch die steuerliche Forschungsförderung erreicht den Mittelstand nicht. Deshalb ist der Antrag der FDP nicht zustimmungswürdig.

Zur Rede von Fabio De Masi

 
 

Gesine Lötzsch, DIE LINKE: Digitalpakt: Die Gewinner sind unsere Kinder und Enkel

 

Das Kooperationsverbot war eine Fehlentscheidung von CDU/CSU und SPD, stellte Gesine Lötzsch in ihrer Rede fest. Bund und Länder müssten gemeinsam für bessere Bildungschancen sorgen. Denn die Gewinner des Digitalpakts sind vor allem unsere Kinder und Enkel. Anstatt immer weiter Geld in überteuerte Waffensysteme zu stecken, müsse mehr Geld in die Bildung fließen, nicht nur im Bereich der Digitalisierung, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Zur Rede von Gesine Lötzsch

 
 

Sevim Dagdelen, DIE LINKE: Deutsch-französisches Geheimabkommen für Rüstungsindustrie stoppen

 

Die Bundesregierung ist durch ein geheimes Zusatzabkommen zum Vertrag von Aachen dabei, die bestehenden Rüstungsexportrichtlinien zu schleifen, damit in Zukunft die gemeinsam mit französischen Rüstungskonzernen gebauten Kriegswaffen erleichtert in alle Welt exportiert werden können. Das Abkommen mit Paris ist Ausdruck einer kriminellen Mentalität, die sich nicht darum schert, bei welchem Verbrechen auf der Welt deutsche Waffen zum Einsatz kommen.

Zur Rede von Sevim Dagdelen

 
 

Matthias W. Birkwald, DIE LINKE: Alterssicherung jüdischer Kontingentflüchtlinge verbessern

 

FDP, Bündnis90/Die Grünen und DIE LINKE sind einig: Wir fordern die Bundesregierung gemeinsam auf, umgehend zu handeln, um die Alterssicherung der jüdischen Kontingentflüchtlinge schnellstmöglich zu verbessern oder dem Bundestag einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Wir haben unterschiedliche Präferenzen, welcher Weg beschritten werden möge. Liebe Koalition: Nichtstun und die Augen verschließen dürfen keine Option sein!

Zur Rede von Matthias W. Birkwald

 
 
 

Termine

 

Bürger*innenfrühstück

 

Am 23. Februar findet das erste Bürger*innenfrühstück 2019 im LINKEN-Büro statt. Dieses Mal lädt Katrin Werner alle Interessierten zu Kaffee, Brötchen und Gesprächen ein. Anschließend wird eine Diskussion zum anstehenden Kommunalwahlkampf 2019 stattfinden.

23. FEBRUAR 2019 – 10:00-12:00 UHR – PAULINSTR. 1-3 – 2. OG – 54292 TRIER

 
 

Interessierten-Treffen zum Kommunalwahlkampf

 

Die Kommunalwahlen rücken näher. DIE LINKE Trier lädt alle Interessierten zur Diskussion über die Ziele und Schwerpunkte unserer Politik und des Wahlkampfes ein. Das Treffen findet im Anschluss an das Bürger*innenfrühstück im LINKEN-Büro statt.

23. FEBRUAR - 12:00-14:00 UHR - PAULINSTR. 1-3 - 2. OG - 54292 TRIER

 
 

Rundgang "Geheime Orte der Diktatur in Trier"

 

Vor 74 Jahren endete die Diktatur des Nationalsozialismus in Deutschland. Die Führung der Arbeitsgemeinschaft Frieden für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, für Geflüchtete und Einheimische, besucht die sichtbaren und unsichtbaren Orte dieser Diktatur in Trier.  Im Anschluss gibt es für alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich bei einem gemeinsamen internationalen Imbiss im Weltladen auszutauschen. Der Treffpunkt für den Stadtrundgang ist die Pfützenstraße 1 in Trier am Samstag, 23. Februar 2019 um 15 Uhr, dort endet der Rundgang auch wieder.

Die Teilnahme ist kostenlos, es wird um Anmeldung gebeten unter:  T. 0651 9941017 oder Email: buero@agf-trier.de

23. FEBRUAR - 15:00 UHR - PFÜTZENSTR. 1 - 54290 TRIER

 
 

Hausfest 40 Jahre AGF

 

Ankündigungstext der AG Frieden:

Wir erwarten euch mit einem Begrüßungssekt oder -saft, kurzen Reden, viel Musik und Getränken und Fingerfood vom Buffet.

Wer mag, kann weitere Leckereien für das Buffet oder Fotos aus 40 Jahren AGF für die Pinnwand mitbringen(Rückseite mit Name und Adresse beschriften damit ihr sie zurück erhaltet)

Wir freuen uns an diesem Abend auf Begegnungen mit Gleichgesinnten, Freund*innen sowie alten und neuen AGFlerInnen aus Nah und Fern geben und natürlich euch!

Ihr habt Fragen oder wollt helfen? Kontakt zum Orgateam: mhkronenberg@posteo.de.

 

16. MÄRZ 2019 - 19:00 UHR - FRIEDENS- UND UMWELTZENTRUM - PFÜTZENSTR. 1 - 54290 TRIER

 
 

Die Kurden. Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion

 

Lesung der AG Frieden Trier.

Die Lesung in der vhs mit anschließender Diskussion soll einen aktuellen Einblick in die aktuellen Konflikte um die Kurdinnen und Kurden geben und nimmt dabei die Rolle Deutschland kritisch in den Blick.

Erdogan kann die Kurden verfolgen, weil der Westen sein Bündnis mit dem Autokraten nicht gefährden will., so die These. Wer weiß um den Krieg, den die Regierung in Ankara seit 2015 gegen die Kurden führt? Wer erinnert sich an die Repressionen in den 1990er Jahren? Hierzulande kennt man allenfalls die PKK und fragt sich vielleicht verwundert, warum immer noch Tausende mit den Farben und Symbolen dieser »Terrororganisation« in ganz Europa auf die Straßen gehen.

Kerem Schamberger und Michael Meyen zeigen, dass die Verfolgung der Kurden in der Gründungsgeschichte der Türkei wurzelt und dass Ankara diesen Krieg heute auch führen kann, weil die Weltöffentlichkeit wegschaut.

Insbesondere Deutschland sieht diesen Krieg durch die Brille von Erdogan und lässt deshalb ein ganzes Volk im Stich, so die beiden Referenten. Wie lange sollen die Kurden noch Spielball des Westens bleiben?

Welche Perspektiven und Möglichkeiten gibt es für Demokratie und Menschenrechte?

  • Referenten:

Kerem Schamberger, Jahrgang 1986, ist politischer Bericht­erstatter und Kommunikations-wissenschaftler an der LMU München. Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Unterdrückung der Kurden in der Türkei und übt scharfe Kritik an Recep Tayyip Erdogan und an der deutschen Politik. Aufgrund seines politischen Engagements drohte ihm zeit­weise das Berufsverbot in Deutschland, Monitor berichtete. „Die Kurden“ ist sein erstes Buch.

 Prof. Dr. Michael Meyen hat als Journalist begonnen: in der Regionalpresse (Leipziger Volkszeitung) und im Radio (MRD Info). Noch stärker als das Tagesgeschehen lockte aber die Forschung. Deshalb ging er 2002 als Professor an die LMU nach München, bildet dort seitdem Journalisten, PR und Werbeprofis aus und schreibt über das, was uns alle am meisten angehen sollte: die Welt der Massenmedien.

 

28. MÄRZ 2019 - 20:00 UHR - VHS TRIER - RAUM 5 - AM DOMFREIHOF - 54290 TRIER

 
 

RUNDGANG: Als 300 Liter Früchtetee (fast) den Krieg in El Salvador beendet hätten

 

Warum hat der Genuss von 300 Litern Früchtetee den Frieden in El Salvador nicht wesentlich befördert, aber das Friedensengagement in Trier entscheidend gestärkt? Wer fastete 572 Stunden lang zur Verhinderung von 572 neuen Atomwaffen? Warum wurde die Arbeitsgemeinschaft Frieden lange als „katholisch“ missverstanden und wieso stand die Abkürzung AGF bei Spöttern zeitweise für „Arbeitsgemeinschaft Fußball?“ Wie kam es, dass ein ehemaliger hoher Nazi und ein KZ-Überlebender gemeinsam bei einer Kundgebung auftraten?

Nein, ein Rundgang „zu Stätten des Widerstands und der Verfolgung“ wird es diesmal nicht, dieser launige Stadtrundgang am …. Aber es geht ja auch nicht um die Spuren des „Tausendjährigen Reiches“ in Trier – wie bei den sonstigen Stadtführungen der AGF –, sondern um die neuere Geschichte der Friedensarbeit in der Moselstadt. Anlass ist der Gründungstag der AGF im März 1979. Widerstand und Verfolgung, das nennen die Organisatoren „viel zu hoch gegriffen, das hat die AGF selten geleistet und wurde ihr nur manchmal angediehen“.

Vierzig Jahre Engagement für Frieden, Abrüstung, Gerechtigkeit und Menschenrechte aus und für Trier haben in der Stadt Spuren hinterlassen, denen wir gerne – im Wortsinn – nach-gehen möchten.

Ernstes und Heiteres ist dabei zu entdecken, und es werden Fragen beantwortet, die sich bis heute (kaum) jemand jemals gestellt hat.

Herzlich eingeladen sind Mitstreiter*innen von damals, Newcomer von heute und alle, die ein Interesse an vierzig Jahren Stadtgeschichte von unten haben. Zum Zuhören und Miterzählen! Den ca. zweistündigen Rundgang gestalten Thomas Zuche, ehemals Friedensarbeiter der AGF und andere.

Treffpunkt ist am Freiatg 29.März das Haus Fetzenreich, Sichelstraße 36. Uhrzeit: 17.00 Uhr, Ende gegen 19h im Weltladen Pfützenstraße 1 in Trier.

 

29. MÄRZ - 17:00 UHR - HAUS FETZENREICH - SICHELSTR. 36 - 54290 TRIER

 

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

 

Veranstalter: Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts und Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Das eintägige Argumentationstraining gegen Stammtischparolen soll zunächst sensibilisieren, auf der Arbeit und in der Freizeit genauer hinzuhören, Dinge zu hinterfragen und einzuhaken, wenn pauschal abwertende Sätze fallen. Dieses Projekt wird im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie gefördert, die Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Zum Facebook-Event

 
29. MÄRZ + 30. MÄRZ 2019 – JEWEILS 9:00-17:00 Uhr – BÜRGERHAUS TRIER-NORD – FRANZ-GEORG STR. 36 – TRIER
 
 

Thesen am Tresen #9: Seebrücke Trier

 

Bei den Thesen am Tresen stellen sich linkspolitische und humanistische Gruppen vor und geben einen kurzen Einblick in ihre Arbeit. Um 19.15 Uhr folgt jeweils ein kurzer Input in Form einer Gruppenselbstdarstellung (ca. 30 Minuten), anschließend Kneipe. Für Getränke sorgen die gastgebenden Locations.

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12. APRIL 2019 – 19:00-22:00 UHR – VILLA WULLER – AUSONIUSSTR. 2A - 54290 TRIER
 
 

Ostermarsch Büchel 2019

 

Ostermarsch Büchel 2019 Atomwaffen abrüsten statt aufrüsten!

Die USA wollen die Atombomben in Büchel aufrüsten. Die neuen Bomben vom Typ B61-12 sind schon in Auftrag gegeben. Die Bundesregierung beteiligt sich an dem Rüstungswettlauf: Sie will neue Bombenflugzeuge als Träger dieser Waffen anschaffen. Auch weiterhin sollen deutsche Soldaten üben, Atombomben in ihr Ziel zu steuern.

Die BRD nimmt in der Welt beim Rüstungsexport einen Spitzenplatz ein. An vielen Kriegsschau-  plätzen der Welt ist die Bundeswehr inzwischen im Einsatz. Keiner dieser Einsätze hat Frieden für die betroffenen Regionen gebracht. Viele Länder wurden stattdessen zerstört, viele Opfer sind zu beklagen, immer mehr Menschen sind auf der Flucht…

Die Aufkündigung des INF-Vertrages durch die USA und Russland wirft uns in die Zeiten des Kalten Krieges zurück, das muss unbedingt verhindert werden!

Wir fordern deshalb:
    • Keine Stationierung von nuklearen Mittelstreckenraketen in Europa!
    • Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages!
    • Abrüstung der US-Atombomben in Büchel!
    • Einstellung aller Rüstungsexporte!

Kommt zum Protestmarsch am Ostermontag, den 22. April 2019!

Beginn des Protestmarschs: 14:00 Uhr im Gewerbegebiet Büchel

Kundgebung:  15:00 Uhr in der Nähe des Haupttores zum Fliegerhorst mit:
– Ariane Detloff  (DFG-VK Köln) und
– Wilfried Neusel (Synodalbeauftragter für Ökumene und Menschenrechtsfragen),
– einer fiktiven Gerichtsverhandlung & Musik mit der Sängerin Blue Flower u. der Öyez Blues Band
Moderation:    Dr. Hildegard Slabik-Münter

Veranstalter: Internationaler Versöhnungsbund, Regionalgruppe Cochem-Zell und Pax Christi, Bistum Trier
c/o Dr. Elke Koller |56759 Leienkaul |T. 02653 3220
Infos: www.atomwaffenfrei.de

Unterstützer: AG Frieden Trier, Aktiv für Frieden Bad Kreuznach, Antiatomnetz Trier, Cattenom Non Merci, DFG-VK RLP, Frauen wagen Frieden, friedensfreund*innen Eifel, Friedensgruppe Daun, Friedens-
initiative Hunsrück, FriedensNetzSaar, GAAA, Hiroshima-Bündnis Hannover, Internat. Versöhnungsbund Regionalgruppe Mainz, Kampagne „Krieg beginnt hier“, Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar (Stand 10.2. 19 )

 

22. APRIL 2019 - 14:00 UHR - GEWERBEGEBIET BÜCHEL

 
 

Thesen am Tresen #10: AG Frieden Trier

 

Bei den Thesen am Tresen stellen sich linkspolitische und humanistische Gruppen vor und geben einen kurzen Einblick in ihre Arbeit. Um 19.15 Uhr folgt jeweils ein kurzer Input in Form einer Gruppenselbstdarstellung (ca. 30 Minuten), anschließend Kneipe. Für Getränke sorgen die gastgebenden Locations, das sind wechselnd der Komplex - Infoladen Trier und die villaWuller.

Dieses Mal stellt sich die AG Frieden Trier vor.

Zum Facebook-Event

 

10. MAI - 19:00 - 22:00 UHR - KOMPLEX - INFOLADEN TRIER - HORNSTR. 7 - 54294 TRIER

 
 

Kontakt

 

Bundestagsbüro in Berlin
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: (030)-227-74335
Telefax: (030)-227-76337
E-Mail: katrin.werner@bundestag.de

Wahlkreisbüro in Trier
Paulinstr. 1-3
54292 Trier
Telefon: (0651)-1459225
Telefax: (0651)-1459227
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