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Anhörung zu Kinderwunschbehandlungen

Am Montag fand eine öffentliche Anhörung des Familienausschusses statt. Dort wurde der Antrag der FDP-Bundestagsfraktion zur finanziellen Unterstützung von ungewollt kinderlosen Paaren, die sich für eine künstliche Befruchtung entscheiden, behandelt. Ziel des Antrags ist, dass künftig Paare in allen 16 Bundesländern einen Zuschuss vom Bund erhalten. Noch kann dieser Zuschuss nur in sechs Bundesländern beantragt werden, da diese sich finanziell selbst daran beteiligen. Diese Reform wäre begrüßenswert aber nicht genug: Heterosexuelle Paare, die in einer Ehe zusammenleben, würden dann Unterstützung vom Bund und den gesetzlichen Krankenkassen erhalten, sofern sie die Altersgrenzen nicht überschreiten. Paare die nicht verheiratet sind und Alleinstehende, würden aber nur die Unterstützung vom Bund erhalten, nicht aber von den Krankenkassen. Lesbische Paare würden weiterhin keine Unterstützung erhalten. Hinzu kommt, dass sie Schwierigkeiten haben einen Arzt zu finden, der die Behandlung durchführt, da die Rechtslage nicht gänzlich geklärt ist. Wir wollen eine solidarische Gesundheitsversorgung, in die alle nach der Höhe ihres Gesamteinkommens einzahlen und aus der alle die gleichen Leistungen erhalten. Nur so wird die finanzielle Unterstützung der Versicherung jeden, unabhängig von der sexuellen Orientierung, vom Beziehungsstatus oder vom Alter, erreichen! Als Sachverständige für die Anhörung konnten wir Dr. Elke Jansen vom Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) gewinnen. Sie und viele weitere Sachverständige unterstützten unsere Forderung nach einer Änderung der Regelung der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Rede im Deutschen Bundestag zum Thema 

Link zur Anhörung

 


Menschen vor Profite - Pflegenotstand stoppen!

(Zum Download der Präsentation bitte auf die obige Grafik klicken)

Terminübersicht

Anhörung zu Kinderwunschbehandlungen

Am Montag fand eine öffentliche Anhörung des Familienausschusses statt. Dort wurde der Antrag der FDP-Bundestagsfraktion zur finanziellen Unterstützung von ungewollt kinderlosen Paaren, die sich für eine künstliche Befruchtung entscheiden, behandelt. Ziel des Antrags ist, dass künftig Paare in allen 16 Bundesländern einen Zuschuss vom Bund erhalten. Noch kann dieser Zuschuss nur in sechs Bundesländern beantragt werden, da diese sich finanziell selbst daran beteiligen. Diese Reform wäre begrüßenswert aber nicht genug: Heterosexuelle Paare, die in einer Ehe zusammenleben, würden dann Unterstützung vom Bund und den gesetzlichen Krankenkassen erhalten, sofern sie die Altersgrenzen nicht überschreiten. Paare die nicht verheiratet sind und Alleinstehende, würden aber nur die Unterstützung vom Bund erhalten, nicht aber von den Krankenkassen. Lesbische Paare würden weiterhin keine Unterstützung erhalten. Hinzu kommt, dass sie Schwierigkeiten haben einen Arzt zu finden, der die Behandlung durchführt, da die Rechtslage nicht gänzlich geklärt ist. Wir wollen eine solidarische Gesundheitsversorgung, in die alle nach der Höhe ihres Gesamteinkommens einzahlen und aus der alle die gleichen Leistungen erhalten. Nur so wird die finanzielle Unterstützung der Versicherung jeden, unabhängig von der sexuellen Orientierung, vom Beziehungsstatus oder vom Alter, erreichen! Als Sachverständige für die Anhörung konnten wir Dr. Elke Jansen vom Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) gewinnen. Sie und viele weitere Sachverständige unterstützten unsere Forderung nach einer Änderung der Regelung der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Rede im Deutschen Bundestag zum Thema 

Link zur Anhörung