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Newsletter KW44

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Trierer Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende, kurz AfA, gab es einen Corona-Ausbruch. Angesichts der Lebensverhältnisse in solchen Einrichtungen hätte das vorhergesehen werden müssen. Sammelunterkünfte müssen endlich abgeschafft und die Menschen dezentral untergebracht werden. So könnten Abstandhalten und das Einhalten anderer Hygienemaßnahmen gewährleistet werden.

Erfreulicher ist, dass die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst, in Krankenhäusern und Kitas gefruchtet haben. Die Arbeitgeberseite ist den Streikenden entgegen gekommen. Das zeigt: Gewerkschaftliche Organisation lohnt sich!

Ab der nächsten Woche gelten schärfere Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung. Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist es notwendig, zu handeln. Jedoch hätten die Parlamente in die Entscheidung einbezogen werden müssen. Die Regierungen haben im Sommer viele wichtige Vorkehrungen versäumt, angefangen bei baulichen Maßnahmen in Schulen bis hin zu einer sozialen Abfederung für Menschen mit geringen Einkommen, Kultur und Gastronomie.

Wir wollen die Rechte der Arbeitnehmer*innen im Falle von Krankheit ihrer Kinder stärken. Die Kinderkrankentage sind schnell aufgebraucht, sodass es keine Lohnfortzahlung gibt. Arbeitgeber*innen und Krankenkassen müssen hier stärker in die Pflicht genommen werden. Auch über die Corona-Pandemie müssen Familien hier deutlich entlastet werden.

Viel Freude beim Lesen und bleiben Sie gesund!

Katrin Werner

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