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Newsletter KW47

Liebe Leserinnen und Leser,

die Debatte um das Infektionsschutzgesetz hat uns in den vergangenen Wochen sehr beschäftigt. Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie sind notwendig. Jedoch muss das Parlament bei Grundrechtseinschränkungen mitentscheiden. DIE LINKE kritisiert auch, dass eine langfristige Strategie der Regierung bislang fehlt. Wir wollen eine vernünftige Auseinandersetzung mit diesem Gesetz und mit den Maßnahmen. Denn wir sehen auch die Gefahr geschichtsvergessener Verschwörungsideologen, die die Aufforderung zu gesellschaftlicher Rücksichtnahme mit einer Diktatur verwechseln.

Auch in Trier und der Region gehen seit Monaten Corona-Leugner*innen auf die Straße, so auch am vergangenen Montag. DIE LINKE und viele andere setzten ein starkes Zeichen gegen Verschwörungsmythen und rechte Hetze.

In der Region Trier ist die Geburtshilfe am Limit. Es gibt eine einzige Entbindungsstation. Dort konnten Hebammen trotz Kontakt mit Corona-Infizierten nicht in Quarantäne gehen, weil der Zusammenbruch der Versorgung drohte. Das zeigt, wie schlecht es um die Geburtshilfe bestellt ist. Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen, mehr Stellen und eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfestationen. 

Viel Freude beim Lesen und bleiben Sie gesund!

Katrin Werner

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