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Solidarität ist wichtiger denn je!

"Obwohl in diesem Jahr viele Demonstrationen und Kundgebungen zum 1. Mai abgesagt werden mussten, ist es in der Corona-Krise umso wichtiger, für die Belange der Lohnabhängigen weltweit einzutreten. DIE LINKE ruft zu grenzenloser Solidarität mit denen auf, die unter schlechten Bedingungen und großen Gesundheitsrisiken arbeiten. Für die Menschen in systemrelevanten Berufen muss es endlich mehr als Sonntagsreden und Applaus geben. Wir fordern 500€ mehr Grundgehalt in Pflege und Einzelhandel. Das soll keine Sonderprämie sein, sondern eine dauerhafte Verbesserung für alle, die in der Pflege arbeiten. Die Prämienregelungen, die es bereits in einigen Bundesländern gibt, kommen bei vielen Beschäftigten nicht an. Die Löhne in der Pflege dürfen nach der Pandemie nicht wieder auf das jetzige Niveau fallen.“, sagt Katrin Werner, Bundestagsabgeordnete der LINKEN Rheinland-Pfalz. 

Werner weiter: "Darüber hinaus fordert DIE LINKE, dass das Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 1. März 2020 auf einheitlich 90 Prozent des Nettoentgelts erhöht wird. Beschäftigte, die nur den gesetzlichen Mindestlohn erhalten, müssen 100 Prozent des Nettoentgelts als Kurzarbeitergeld bekommen. Hartz IV muss sofort um 200€ erhöht werden, um auf höhere Kosten in der Krise zu reagieren. Wir werden nicht zulassen, dass es nach der Pandemie mit Kürzungen, Privatisierungen und Lohndrückerei weitergeht wie bisher."