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Frauenkampftag

„Am 8. März gehen Frauen weltweit auf die Straße, um für ihre Rechte, für Gleichstellung und für ein Leben frei von geschlechtsspezifischer Gewalt zu demonstrieren. All das ist für Frauen immer noch nicht selbstverständlich. Durch die Corona-Krise treten zudem alte Rollenbilder wieder verstärkt zutage: Dass Frauen deutlich mehr unbezahlte Arbeit verrichten als Männer, wird oft für selbstverständlich gehalten. Dabei bekommen sie für diesen Einsatz im Durchschnitt niedrigere Löhne und Renten. Gut bezahlte Erwerbsarbeit für Frauen und eine gleiche Aufteilung von Erziehung und Hausarbeit muss zur Selbstverständlichkeit werden. Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, müssen durch bessere Bezahlung und Anerkennung aufgewertet werden. Gleichwertige Arbeit muss gleich bezahlt werden. Und Sorgearbeit in den Familien muss gerecht verteilt werden, z. B. durch einen gleichen, nichtübertragbaren Anspruch auf Elternzeit für beide Elternteile“, erklärt Katrin Werner, Bundestagsabgeordnete der LINKEN aus Rheinland-Pfalz zum Weltfrauentag am kommenden Montag, dem 8. März.
Melanie Wery-Sims, Spitzenkandidatin der LINKEN zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz und frisch gewähltes Mitglied des Bundesparteivorstands, ergänzt: „Durch häusliche Isolation, finanzielle Existenzängste und andere Stressfaktoren wird das eigene Heim aktuell für viele Frauen zur gefährlichen Falle. Unter den Krisenbedingungen eskalieren Familienkonflikte - Gewalt gegen Frauen nimmt zu. Gleichzeitig sind Plätze in Frauenhäusern Mangelware. Das schon vor der Corona-Krise überlastete Netz an Frauenhäusern muss schnell und unbürokratisch finanziell unterstützt werden, um Platzkapazitäten auszubauen. Das Land muss den Kommunen unverzüglich finanzielle Mittel zur Schaffung von Notunterbringungsplätzen für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder bereitstellen, sodass Hotels, Hostels oder andere ungenutzte Gebäude, die eine individuelle Unterbringung ermöglichen, für diesen Zweck angemietet werden können.“