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Aktuelles

Hier können Sie aktuelle Meldungen aus meinem Wahlkreis Trier-Saarburg und Rheinland-Pfalz einsehen.

S. Hofschlaeger / pixelio.de

Katrin Werner, MdB

Mehr Geld für Bildung

„Rheinland-Pfalz schließt Schulen, bezahlt GrundschullehrerInnen schlechter und investiert viel zu wenig in die Bildung. Die Ungleichheit zwischen den Ländern bei Bildungsausgaben zeigt deutlich, dass das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern abgeschafft werden muss. Der Bund wäre hier in der Pflicht, Länder und Kommunen zu unterstützen“, sagt Katrin Werner, Bundestagsabgeordnete der LINKEN aus Rheinland-Pfalz mit Blick auf neue Zahlen des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden.

Werner weiter: „Es geht natürlich nicht darum, andere Bundesländer auf dem Papier zu überflügeln. Aber wir sehen seit Monaten und Jahren die Folgen verfehlter und fehlender Bildungsausgaben in Rheinland-Pfalz. Die LINKE fordert mehr Geld für eine familiengerechte, wohnortnahe und kostenfreie Erziehung und Bildung.“

S. Hofschlaeger / pixelio.de

Katrin Werner, MdB

Mehr Geld für Grundschullehrer

„Die Landesregierung rechnet sich den Unterrichtsausfall schön. Zugleich legt sie kein Konzept vor, wie dem Lehrermangel, gerade an den Grundschulen begegnet werden soll. Die Landesregierung macht den Eindruck, als wollte sie mit wenig Aufwand das absolut Notwendige erreichen und das dann als Erfolg verkaufen“, sagt Katrin Werner, Bundestagsabgeordnete der LINKEN aus Rheinland-Pfalz, mit Blick auf die am Dienstag veröffentlichten Zahlen zum Unterrichtsausfall.

 Werner weiter: „Eltern, Lehrkräfte und Gewerkschaften kritisieren, dass die Erhebung nicht den tatsächlichen Ausfall sondern eine statistische Prognose zugrunde legt. Vertretungskräfte sind oft nicht hinreichend ausgebildet und die Bezahlung zu gering. Grundschullehrer*innen leisten unverzichtbare Arbeit. Mehr Gehalt ist da absolut angemessen. Anders wird auch der teils gravierende Mangel an gut ausgebildeten Lehrkräften nicht zu beheben sein“.

w.r.wagner / pixelio.de

Katrin Werner, MdB

Ticketloser öffentlicher Personennahverkehr statt Wucher-Preise

„Die erneute Erhöhung der Preise um 2,48 Prozent für Busfahrten in der Region Trier bedeutet einen schweren Einschnitt in das Leben von Menschen mit geringem Einkommen. Schleichend wird hier eine Ausgrenzung von finanziell Benachteiligten aus der alltäglichen Mobilität vollzogen. Solche Zustände wollen wir nicht tolerieren, deswegen fordert DIE LINKE einen ticketlosen öffentlichen Personennahverkehr für alle Menschen“, erklärt Katrin Werner, Bundestagsabgeordnete aus Trier, mit Blick auf die Entscheidung des Verkehrsverbundes Region Trier.

Werner weiter: „Als ersten Schritt brauchen wir dringend eine drastische Senkung der Fahrtpreise. 1 Euro pro Fahrt innerhalb des Stadtgebietes - mehr darf es nicht kosten! Neben dem sozialen Aspekt würde eine attraktivere Gestaltung der Fahrpreise  zeitgleich die Umwelt und die Straßen entlasten, den Straßenlärm senken, Straßenschäden vermindern und ein inklusives Zusammenleben in der Kommune stärken. Die Preiserhöhung ist ein Schritt in die komplett verkehrte Richtung und ein absolut fatales Signal in Zeiten von Feinstaubbelastung und Verkehrskollaps. Ein gerechtes Verkehrssystem ist auch in der Region Trier möglich und darf nicht länger auf die lange Bank geschoben werden.“

Jürgen Acker / pixelio.de

Katrin Werner, MdB

Lasst die Schule im Dorf!

„Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Hubig (SPD) lässt 9 Schulen in Rheinland-Pfalz schließen. Damit verlieren Dörfer einen wichtigen Teil ihrer Infrastruktur“, sagt Katrin Werner, Landesvorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz.

Marco Burbach, Kreisvorsitzender der LINKEN in Bitburg, ergänzt: „Kurz vor Weihnachten herrscht nun Gewissheit: Auch die Schule in meinem Nachbardorf Oberkail fällt dem Sparwahn der Landesregierung zum Opfer. Kein Wort verliert Hubig darüber, wo die Schülerinnen und Schüler in Zukunft zur Schule gehen werden. Kein Wort, warum die vorgelegten Konzepte nicht ausgereicht haben, diese Schulen zu erhalten. Die Belange der Bevölkerung sind dem Bildungsministerium offenbar egal.“

Dave Koch, Vorsitzender der LINKEN in Wittlich, fügt hinzu: “Dass der GEW-Vorsitzende sich nicht gegen diese Maßnahme stellt, enttäuscht mich sehr. Weniger Schulen bedeuten größere Klassen und damit am Ende Stellenabbau. Das ist nicht im Interesse der Lehrkräfte, die die GEW vertritt. Jede Schulschließung ist eine Schließung zu viel!“


Katrin Werner, MdB

Neue Stellen, aber zu welchem Preis?

„Ich begrüße die Schaffung von 1.000 bis 2.000 neuen Arbeitsplätzen in Frankenthal, frage mich aber, zu welchen Bedingungen Amazon diese schafft“, sagt Katrin Werner, Landesvorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz.

Werner weiter: „Amazon steht zurecht als Lohndrücker der Branche in der Kritik. Der Konzern verweigert bislang, allen Protesten und Streiks zum Trotz, eine Bezahlung nach dem branchenüblichen Tarif. Die Erfolge in der jüngsten Tarifrunde des Einzelhandels werden von Amazon konsequent ignoriert. Stattdessen wird nach dem Tarifvertrag der Logistik-Branche bezahlt, der niedrigere Löhne vorsieht. Ich begrüße ausdrücklich den Einsatz der Kolleginnen und Kollegen von ver.di, die seit Jahren an vielen Standorten Druck auf den Online-Giganten ausüben. Als gelernte Kauffrau im Einzelhandel macht mir auch die Bedrohung des Einzelhandels vor Ort große Sorgen. Neue Arbeitsplätze sind gut und wichtig, aber nicht zu jedem Preis. Es muss gesichert werden, dass diese Arbeitsplätze anständig entlohnt sind und den Beschäftigten Planungssicherheit in ihrem Leben ermöglichen. Zugleich muss es kleinen Unternehmen im Einzelhandel möglich sein, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten.“


Katrin Werner, MdB

H&M lässt Mitarbeiter im Regen stehen – Schließung der Filiale am Hauptmarkt

"Trotz weltweiten Umsätzen in Milliardenhöhe, einer Selbstdarstellung als guter Arbeitgeber und der Ankündigung, sich für den Erhalt der Filiale einzusetzen, schließt H&M nun doch den Standort am Trierer Hauptmarkt. Dieses Verhalten ist gegenüber den Beschäftigten würdelos", sagt Katrin Werner, Trierer Bundestagsabgeordnete der LINKEN mit Blick auf die Mitteilung des Modeunternehmens Hennes und Mauritz an seine Mitarbeiter*innen, die Filiale am Trierer Hauptmarkt Ende 2018, vielleicht sogar früher, schließen zu wollen.

Werner weiter: „In einer Besprechung, in der den Mitarbeiter*innen die Schließung bekannt gegeben wurde, musste der Verdi-Gewerkschaftssekretär Alex Sauer auf Anordnung der Geschäftsführung den Raum verlassen. Das ist bezeichnend für die mangelnde Kommunikationsbereitschaft des Konzerns. Was jetzt nötig ist, ist Solidarität mit den Beschäftigten der H&M Filiale am Hauptmarkt.“